City-Kirche Bielefeld | mit Freude Räume öffnen

Ergebnisse 5. Dialograum

Dienstag, 30. Juni 2026 um 18.00 Uhr in der Altstäder Nicolaikirche

Zum fünften Dialograum der City-Kirche Bielefeld sind wieder 18 Menschen gekommen, um den Austausch, der in den ersten vier Dialogräumen entstanden ist, aufzunehmen und weiterzuführen.

Die Moderation übernahmen Friederike Kasack und Luise Turowski vom City-Kirche-Trägerteam. 

Warum sind Sie heute das erste Mal da?
  • Informationen und Stand der City-Kirche
  • Wissen wie es weiter geht?

Erste Runde des 5. Dialograumes

  • „Stadtkirchenarbeit“ war kein Hauptthema: Viele Personen hatten erwartet, dass Herr Isenburg da ist. Daher gab es Enttäuschungen!
  • Auch war die Terminankündigung durch die Terminverschiebung auf der Internetseite mißverständlich.
  • „Es ist kein Fortschritt erkennbar und wirkt dadurch langweilig.“
  • Luise Turowski vom Trägerteam berichtete, was alles im Hintergrund passiert ist:
  • Aktionsräume heißen jetzt „ThemenRäume“.
    • Konzeptentwurf wird demnächst auf der Homepage veröffentlicht.
    • Kooperationsgespräche laufen.
  • Mitteilungen aus der "Box für fragen und Anregungen" wurden von Luise Turowski vorgelesen.
  • Welche „Rolle“ spielt dieser Dialograum?
    • Wir gehen in den Dialo"g, um Ideen zu sammeln und umzusetzen, Themen werden erarbeitet und es wird darüber berichtet, Begegnung zu Themen, die Menschen bewegen. Durch die Dialoge haben sich Ehrenamtliche gefunden, um bei der City-Kirche mitzuwirken."
Erwartungen, Anliegen und Fragen
  • Die Verbindungen der Diakonie zum Johanneswerk und zur Stadtkirchenarbeit sind bisher noch nicht erkennbar.
  • Konkreter werden! Nicht in der Luft schweben, Impuls von außen -> keine Entwicklung.
  • Gute Verbindungen mit Künstlern und der Diakonie
  • Haben Sie sich über Struktur Gedanken gemacht? Personell und finanziell?
  • Begegnung, Gemeinschaft, Orientierung
  • Anknüpfen an das, was erfolgreich war und ausbauen.
  • Nach vorne schauen!
  • Auf dem Leinewebermarkt hat die Ev. Jugend im Park an der Kunsthalle etwas vorbereitet. Es regnete und wir mussten abbauen. Vielleicht können wir nächstes Jahr die Veranstaltung in der Altstädter Nicolai-Kirche veranstalten? Wettergeschützt! Bänke weg?
  • Toiletten? Wäre eine Idee.
  • Ich hoffe, dass es weiter geht.
  • Ich bin mit guter Laune gekommen und möchte auch so hier rausgehen.
  • Regionalisierung beachten!
  • Ich werde mir mit Freude das Konzept, wenn es auf der Homepage angezeigt wird, durchlesen.
  • Gute Kommunikation per E-Mail
  • Resonanzen der Themen
  • Ich bin Fan von dem Dialog, auch wenn es zwickt beim Dialog.
  • Ressourcen, was ist Sache?
  • Durchs „Tun“ wird’s besser – nicht nur reden!
  • Alle zusammen!
  • Regionen mehr mit einbeziehen!

Friederike Kasack berichtete über Stadtkirchenarbeit in Finnland und England.

Es bedarf einer konstruktiven Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und City-Kirche: Was brauchen wir und was darf nicht geschehen? 

City-Kirche als Projekt:

Was braucht die City-Kirche, um sichtbar und wirksam zu werden?

  • Breite Öffentlichkeitsarbeit
  • Sichtbarkeit in der Stadt teilen
  • Hervorragender Standort
  • Unterstützung aller Gemeinden und Dienste

Welche Freiräume braucht sie?

  • Flexible Strukturen
  • Gemeinschaft im Glauben (als Raum für Begegnung, Entwicklung und gemeinsames Gestalten)

Welche Verbindlichkeit braucht sie?

  • Feste Ansprechpartner*in
  • Verantwortliche Leitung durch geeignete Personen
  • Unterstützung aller Gemeinden und Dienste (auch als verbindliche Zusammenarbeit)

 

Altstädter Nicolai-Kirchengemeinde:

Was braucht die Gemeinde, um sich nicht verdrängt zu fühlen?

  • Ernst genommen werden seitens der Leitung
  • Eine WAHL
  • Nicht den Mund verbieten – zuhören und aufnehmen
  • Ehrlichkeit im Gespräch
  • Informationen fehlen – ehrlicher Dialog
  • Nicht in den Dialog mitnehmen (als zu vermeidende Erfahrung)
  • Sie verlieren ihr Zuhause (dieses Gefühl ernst nehmen)
  • Emotional mitnehmen  
  • Keine kalte Bürokratie
  • Aufrichtigkeit und menschenfreundliche Haltung seitens des Kirchenkreises 

Was braucht sie, um ihre Identität zu bewahren?

  • Glauben an sich selbst
  • Begeisterung für die Botschaft an einem hervorragenden Standort
  • Gemeindeleitung muss sichtbar sein
  • Nicht verdrängen
  • Aufrichtigkeit
  • Aufrichtigkeit und menschenfreundliche Haltung seitens des Kirchenkreises 

Was braucht sie, um stolz auf die Entwicklung zu sein?

  • Aufrichtigkeit und Leitungsstärke der Verantwortlichen der Kirchenkreise
  • Ernst genommen werden seitens der Leitung
  • Ehrlichkeit im Gespräch
  • Emotional mitnehmen  
  • Gemeindeleitung muss sichtbar sein
  • Begeisterung für die Botschaft an einem hervorragenden Standort
  • Glauben an sich selbst 
Hauptamtliche Mitarbeiter:innen:

Was brauchen hauptamtliche Mitarbeiter:innen, um arbeitsfähig zu sein?

  • Infrastruktur für ihre Arbeit
  • Konzept, um die eigene Arbeit einzubringen und Verantwortung zu übernehmen
  • Strukturelle Klarheit über die Anbindung
  • Ausreichende Ressourcen 

Wo fehlt Klarheit?

  • Rollenklarheit der Mitarbeitenden
  • Auftragsklärung
  • Ressourcenklärung
  • Strukturelle Klarheit über die Anbindung
  • Was darf dafür (Neues) gelassen werden? 

Welche Unterstützung brauchen sie?

  • Ein tragfähiges Konzept
  • Unterstützung bei der Auftrags- und Ressourcenklärung
  • Begleitung bei der Klärung von Rollen und Zuständigkeiten
  • Rahmenbedingungen und Infrastruktur
Besucher:innen der City-Kirche:

Was brauchen sie, um sich wohlzufühlen?

  • angeleitete Stille
  • ich erwarte Ansprechpartner
  • kommen - wie ich bin und mitbringen - was ich will
  • andere Besucher, die sich trauen, sich zu mir zu setzen

Was für Veranstaltungen wünschen sie sich?

  • Bewegung und Tanz
  • Musikalische Veranstaltungen
  • Projekt gegen Einsamkeit
  • Kind: Ecke für meine Decke

Was wäre sonst wichtig?

  • Bänke abschrauben!
  • Kirchenöffnungszeiten – in allen Kirchenanzeigen
  • Bänke raus – auch „unprofessionell“ leer mit Küchenstühlen - wäre ein toller Übergang!
  • Informationen zu allen Veranstaltungen in Kirche in Bielefeld
  • Wetterschutz bieten – auch draußen

 

Ergebnis: Die Altstädter Nicolai-Kirche wird der "Hauptkern" für Informationen und Termine.

Was nehme ich von heute mit?
  • Ich habe mich sehr zurückgehalten, es war aber ganz nett.
  • Sehr informativ.
  • Es geht weiter!
  • Aspekt von der Gemeinde, mehr Gespräche wären super.
  • „Hoffnung stirbt zuletzt“.
  • Ich bin eher für das Praktische, was erfolgreich war weiterentwickeln.
  • Akkuschrauber nehmen und: „loslegen!“
  • Fröhliche Gesichter.
  • Gespannt, wie es weiter geht.
  • Positiv gestimmt.
  • Ich gehe positiv hieraus. Jetzt mit Vorschlägen und Ergebnissen.
  • Impulsfragen – richtig gut!
  • Dialog läuft weiter. „Früchte wachsen!“

Kritik ist nichts Schlechtes – sie bringt uns weiter!