City-Kirche Bielefeld | mit Freude Räume öffnen

Ergebnisse 1. Dialograum

Am Freitag, 6. März 2026, trafen sich in der Ev. Altstädter Nicolaikirche über 70 Menschen, um Ideen, Erwartungen und Wünsche auszutauschen. Menschen aus unterschiedlichen Bereichen der Stadtgesellschaft und von unterschiedlichen Religionen.

In verschiedenen Gesprächsrunden und Einzelgesprächen wurden Ideen gesammelt, Bestehendes beurteilt und Wünsche geäußert und Standpunkte zur Zukunft einer City-Kirche ausgetauscht.

 

Kultur-Räume
  • Musik im kirchlichen Raum: moderner!
  • Kirchenmusik pflegen – Musik verbindet!
  • Popkantorat
  • Kirchenmusik so weitergehen wie bisher: Marienkantorei
  • Musik verbindet – das Angebot muss erhalten bleiben
  • Größere Orientierung an Mehrheitskultur (Popkultur)
  • Nicht ausschließlich bzw. größtenteils elitäre Kulturveranstaltungen
  • Weiterhin: Marktmusik, 10-Minuten mit Gott, Orgelkonzerte
  • Kirchenmusik soll in ihrer Vielfältigkeit weiterhin einen großen Stellenwert haben und weiterhin gefördert wird
  • Gesungene Musik vermittelt Worte/Inhalte den Menschen leichter und tiefer als „reine“ Verkündigung durch Worte
  • Plädoyer für die Musik:
  • Ein entscheidender Punkt in einer Kirche ist, dass etwas musikalisch angeboten wird, gleich welche Art von Musik! Sie gehört zur Verkündigung und kann dies wie einst der Superintendent Zehner in Potsdam zu Beginn eines Gottesdienstes sagte, dass die Musik vieles besser ausdrücken könne als das gesprochene Wort. Gemeinsames Singen verbindet stark und stärkt das miteinander! Durch die Musik wird dem Gottesdienst eine Struktur gegeben und macht den Glauben erfahrbar. Dass die Kirchenmusik angenommen wird, zeigt immer wieder die zahlreiche Zuhörerschaft bei den Konzerten. Sie schafft Räume jenseits des Verstandes. Ein Gottesdienst ohne Musik ist undenkbar!
  • Keine Veranstaltungen nur für die Statistik (Disco)
  • Kooperationen mit Vereinen (z.B. Alpenverein)
  • Gemeinsame Projekte: Märchenhafter Laternenumzug 2025, Bielefeld singt 2025, Hut Ab! 2025
  • Raumöffnung: noch mehr Abschaffung der Kirchenbänke, offene Flächen die flexibel sind für unterschiedliche Aktionen: Tanzaktionen, kulturelle Begegnungen, Veranstaltungen für die Jugend, Einbeziehung der Gemeinden aus den umliegenden Regionen, gemeinsame Veranstaltungen für Jung & Alt
  • „buchbare“ Räume für Workshops, Veranstaltungen etc. -> Wie erfahren Bielefelder davon?
  • Gesprächsangebote
  • Gemeinsam feiern
  • Beteiligung an Stadtfesten
Dialog-Räume
  • Gesprächsreihe zu aktuellen Themen – gemeinsam mit Bündnispartnern (andere Religionsgemeinschaften, VHS, Sportvereine/Sportbund, Migrantenorganisationen)
  • ACK (Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen), alle christlichen Kirchen mit einbeziehen
Perspektiv-Räume
  • Schutzräume für Leib & Seele
  • Wohlfühlort Kirche
  • Ankerplatz für Benachteiligte sein dürfen
  • Kühle + Wärme zu versch. Jahreszeiten
  • Alltagsort Kirche
  • Ruheraum in Kirche
  • Lernraum Kirche
  • Wohlfühlort Kirche
  • Ankerplatz für Benachteiligte sein dürfen
  • Kühle + Wärme zu versch. Jahreszeiten
  • Alltagsort Kirche
  • Ruheraum in Kirche
  • Lernraum Kirche
  • Schutzräume für alle: während Stadtfesten, im Einkaufstrubel, in prekären Lebenslagen, bei Hitze & Kälte
  • Offene Räume in denen intergenerative Begegnungen möglich sind, in denen zwischen stille + tanzender Lebensfreude Begegnungen stattfinden
  • Mehr Nähe!
  • Kirchengebäude als Ort der Wärme (auch im Wortsinn)
  • Mit Freude und Spaß und Esprit weiterhin für Menschen da sein zu können!
  • Konsumfreie Aufenthaltsmöglichkeiten, Ruhe + Rückzugsmöglichkeiten (mitten i der trubeligen Innenstadt)
  • Begegnung – Austausch- Zusammenhalt
  • Idee: Kirchenraum als sog. Dritter entwickeln – Ort der Begegnung
  • Sich kennen(lernen) – sich schätzen und respektieren
  • Interkulturelle Begegnungen z.B. gemeinsam kochen
Kreativ-Räume
  • Förderung (Sprache) von Kindern (Vorschulalter mit pensionierten Lehrkräften (Räume bereitstellen!)
  • Begleitung der Mütter
  • Kinder und Jugendliche nicht vergessen
  • Wurden die Pfadfinder eingeladen? Junge Menschen müssen gefragt werden, zu welchen Veranstaltungen sie kommen, würden
Segens-Räume
  • Für viele Menschen ist es leichter sich in Kirchenräume und religiöse konnotierte Räume hineinzubegeben, wenn nicht die christlichen Riten, Sprachen, Vorstellungen im Vordergrund stehen, sondern mehr spirituelle Angebote, die von konkreten Regionen ganz unabhängig in gleicher Weise eine Anbindung an das Göttliche erreichen können
  • Internationale Gottesdienste: Auch in Bielefeld gibt es keine Studierendengemeinde mehr: Wichtig wäre es, Christen aus anderen Ländern / Erdteilen regelmäßig zu zentralen Gottesdiensten einzuladen und damit eine Brücke zu schlagen zu unseren Gemeindegottesdiensten.
Gebäude-Veränderungen
  • Barrierefreie Toiletten, auch mit Liege für komplex (körper-) behinderte Menschen
  • „Toilette für alle“ (Konzept s. Internet)
  • Erhalt einiger Kirchenbänke im vorderen Bereich, um noch ein „kirchliches Gefühl“ zu vermitteln bzw. zu erhalten
  • Kirche umgestalten: Bänke raus, Raum neu entdecken, neu füllen – neue Ideen entstehen lassen
  • Veränderung im Bereich Toilette
  • Flexibles Mobiliar
Negativ zur Veranstaltung
  • Die Veranstaltung war ermüdend, lauter Redebeiträge, aber wenig echter Austausch. Ich hatte strukturierendes erwartet
  • Das Ziel scheint zu sein, möglichst viele Zettel-Voten zu bekommen
  • Stellwände wären schön gewesen, auf denen die Aktionsräume benannt worden wären und aufgelistet worden wären (was wir schon tun und haben: Mittagessen Altstadt Nicolai, Ehrenamtsfortbildung ect. dann hätten Menschen Dinge ergänzen können und wir hätten den ganzen Reichtum der Veranstaltung zeigen können
  • Es fehlten visuelle, strukturierende Elemente
Ideen
  • Neue Zielgruppen zu erreichen
  • Nicht kommerzieller Raum bleiben
  • Als Kirche + Projektinitiator sichtbar sein & bleiben
  • Migrantenorganisationen
  • Ein Gesicht für City-Kirche
  • Sichtbar durch einen Ansprechpartner vor Ort
  • Sichtbarkeit/Transparenz
  • Mehr positive Medienarbeit
  • Niederschwelligen Einstieg ermöglichen
  • Verständigungsarten schaffen – in der Kirche selbst, aber auch in anderen (neuen?) Räumen z.B. Ladenlokal vermieten
  • Offen für ALLE Meinungen, auch wenn sie uns nicht gefallen!
  • Im Sommer: kostenloses Trinkwasser/ Refill Station / Im Herbst/Winter: Tee…
  • Menschen einbeziehen – keine elitären Veranstaltungen
  • Das Gebäude „Nicolaikirche & Platz & Gemeindehaus“ als Begegnungsort für Bielefeld etablieren
  • Ungewöhnliches zulassen
  • Kultur (Bandräume?)
  • Vertrauensgemeinschaft schaffen
  • Ein inklusives Café
  • Achtung und Respekt vor dem sakralen Gebäude
  • Wunsch: Dass die Nicolaikirche oft voll ist und das Menschen Gott begegnen
  • Räume in Nachbarschaft nutzen
  • Augen offenhalten, offen für Kooperationen
  • Frühere Kirchenarbeit hatte keinen Bestand. Es wäre ein Fehler, der Eingeschlafenen neues Leben einhauchen zu wollen.
  • Nebenzentren mit einbinden. Erwachsenenbildung/Stadtkantorat noch mehr als jetzt schon mit einbeziehen. (über-gemeindlich einladen!)
  • Abgestimmte Schwerpunkte der 3 Innenstadtkirchen. Z.B. Altstadt: Predigtkirche, diakonisches Gesicht der Kirche, Neustadt: Kirchenmusik, Musik und Kunst, Reformiert: Thematisches Profil mit Gottesdiensten, Vorträgen, Aktionen usw. Gemeinsame Planung und Öffentlichkeitsarbeit versteht sich von selbst. Die kirchlichen Veranstaltungsorte (Haus der Kirche, Gemeindezentren) sollten gemeinsam planen und thematische Schwerpunkte bilden, damit „man“ weiß, wo welche Themen behandelt werden.
  • In Bonn: Kirchenpavillon an der Kreuzkirche (an der Universität) ist zu einem Treffpunkt für Einzelne und Gruppen geworden – mit täglicher Gastronomie (vergleichbar mit der neuen Schmiede). Dazu könnte sich das Gemeindehaus der Altstadt eignen (müsste architektonisch einladender gestaltet sein. Hier könnte die Bielefelder Diakonie sichtbar und erlebbar werden.